Heftiger Regen verursacht Zugunglück in Katalonien

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Am Dienstagabend (20.01.2026) entgleiste ein Zug der Rodalies de Catalunya zwischen Gelida und Sant Sadurní d’Anoia. Durch heftige Regenfälle stürzte eine Mauer neben den Gleisen ein, wodurch der Zug gegen die Trümmer prallte und aus den Gleisen sprang. Insgesamt wurden etwa zwanzig Menschen verletzt, aber leider kam der Lokführer ums Leben. Am Morgen ereignete sich ein weiterer Unfall auf der Strecke in der Nähe von Blanes.

Fünf der Verletzten sind schwer verletzt. Sie wurden mit dem Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser in der Region gebracht. Andere Reisende erlitten leichtere Verletzungen und konnten vor Ort von den Rettungskräften versorgt werden.

Im Führerstand des Zuges befanden sich der Lokführer und drei Kollegen in Ausbildung. Durch den Aufprall wurden sie eingeklemmt und konnten nicht sofort befreit werden. Feuerwehr und medizinische Teams arbeiteten lange daran, sie sicher aus dem Führerstand zu befreien und zu stabilisieren. Später erlag der Lokführer im Krankenhaus seinen Verletzungen.

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Die eingestürzte Mauer war Teil einer Konstruktion entlang der Autobahn AP-7. Durch den anhaltenden Regen wurde der Untergrund instabil, wodurch Teile der Mauer auf die Gleise fielen. Nach ersten Informationen war keine Warnung möglich, bevor der Zug auf das Hindernis prallte.

Zur Versorgung der Opfer wurde in einem nahe gelegenen Weingut eine provisorische Notstation eingerichtet. Innerhalb kurzer Zeit gingen Dutzende von Meldungen bei der Notrufnummer ein, was einen schnellen und groß angelegten Einsatz der Rettungsdienste zur Folge hatte.

Der Zugverkehr auf der Linie R4 wurde zwischen Sant Sadurní und Martorell vorläufig eingestellt. Techniker untersuchen die Schäden an den Gleisen und der Umgebung. Die katalanischen Behörden haben aufgrund des extremen Wetters, das an mehreren Stellen zu Problemen führt, erhöhte Wachsamkeit angeordnet.

Dies war am Dienstag nicht der einzige Zwischenfall im Katalanien. Auch der Zugverkehr zwischen den Bahnhöfen Maçanet Massanes und Tordera in der Provinz Girona wurde durch Steine auf den Gleisen unterbrochen. Dadurch entgleiste ein Zug, der auf der Linie R1 fuhr. Der Zug stieß zwischen Blanes und Maçanet gegen einen Felsen, entgleiste und verlor eine Achse.

Quelle: Agenturen